"Statt unn?tze Systeme f?r das Wohl der V?lker aufzustellen,
will ich mich darauf beschr?nken, die Gr?nde ihres Ungl?cks zu untersuchen."

G. Ortes, "Della Economia Nazionale libri sei 1774"
nach Karl Marx, "Das Kapital, Kritik der politischen ?konomie"
4.10.04 15:56


Spanien: Aufstand der Werftarbeiter geht weiter
von Mr.X - 26.09.2004 04:51

Tausende spanische Werftarbeiter blockieren Bahnstrecken und Stra?en, immer wieder gibt es besonders in der letzten Woche heftige Zusammenst??e mit Aufstandsbek?mpfungseinheiten der Polizei. Hintergrund ist der Kampf gegen die Privatisierung des staatlichen Konzerns Izar, welche Teil der neoliberalen Politik ist, die seit einiger Zeit ?berall in Europa und seit einem Jahr auch in Deutschland Massenproteste und Streiks provoziert.
Der Kampf der spanischen Weftarbeiter begann vor vielen Monaten. Bereits im Februar und M?rz erschienen Berichte dazu bei Indymedia:
"Werftarbeiter ziehen nach Madrid" und "Werftarbeiter in Spanien auf dem Kriegspfad" Au?erdem gibt es bei Labournet eine ?berblicksseite zu sozialen K?mpfen in Spanien.

Puerto Real - letzten Dienstag


San Fernando - letzten Dienstag



San Fernando - letzten Donnerstag



irgendwo



San Fernando - 15.September



Autobahn nach Sevilla, bei San Fernando - 15.September



irgendwo - Freitag



irgendwo - letzter Donnerstag

In den ersten Februartagen 2004 kam es in Sevilla und Puerto Real zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Werftarbeitern, Belegschaften einiger Zulieferbetriebe und den Aufstandsbek?mpfungseinheiten der spanischen Polizei. Die Werftarbeiter (vor allem) Andalusiens befinden sich im Widerstand gegen das Krisenmanagement des Izar Konzerns. Die Arbeiter sind w?tend, weil sie mit ihrer Forderung nach einem neuen Tarifvertrag von dem halbstaatlichen Konzern seit Monaten hingehalten werden und die Firmenleitung jetzt auch noch Kurzarbeit von mindestens sechs Monaten f?r tausende Besch?ftigte u.a. in Puerto Real und Gij?n angek?ndigt hat" ( Quelle bei Laournet)

Die Streiks werden meist nicht von den gro?en Gewerkschaften getragen, obwohl diese mittlerweile auch eine Einigung fordern. Auch wenn die neue Regierung (nach 8 Jahren postfaschistischer PP) versprochen hat, zumindest den milt?rischen Teil der Werften zu retten, rechnen die Gewerkschaften mit tausenden neuen Arbeitslosen. Die regierenden Sozialdemokraten wollen mit der Privatisierung eine Vorgabe aus Br?ssel umsetzen, welche staatliche F?rderungen der Werften f?r illegal erkl?rt. Bei einer Abstimmung am Donnerstag unterlag aber die PSOE den anderen Parteien im Parlament, welche die Teilprivatisierung ablehnen.
Die 11.000 Arbeiter von Izar streikten vergangene Woche mehrmals an allen elf Standorten des Unternehmens. Arbeiter von San Fernando haben am Rand der Stadt Cadiz in der Woche davor damit begonnen, Stra?en und Bahnverbindungen zu blockieren und (brennende) Barrikaden zu errichten.
F?r Dienstag und Mittwoch ist ein gr??erer Streik geplant. F?r den neuen Regierungschef Jose Luis Rodriguez Zapatero ist dies eine erste Bew?hrungsprobe im Umgang mit den sozialen Bewegungen.
Betroffen sind nicht nur die Arbeiter von Izar, sondern weitere 40.000, die in Zuliefererbetrieben arbeiten, sowie weitere Werftarbeiter in anderen Teilen des Landes.

Quelle bei indymedia germany
4.10.04 16:12



"westlicher nationalismus und einhergehender wohlstandschauvinismus ist brutalisierter prokapitalismus. v?lkischer nationalismus und damit einhergehender virulenter antisemitismus ist deformierter antikapitalismus."
(J?rgen Els?sser , 1993)

4.10.04 17:02


"[...] dann ist der Faschismus als Repr?sentant einer Bewegung zu betrachten, deren Hauptziel es war, jene Einheit der Nation (wieder-)herzustellen, die durch den Liberalismus und Individualismus zerbrochen wurden war, und die Nation dejenige Klasse wieder einzugliedern, die ihr am grundlegendsten entfremdet war- das Proletariat."

Zeev Sternhell ; Faschistische Ideologie- Eine Einf?hrung ; Seite 105, Zeile 23





Stimmt dieses Zitat -und es spricht vieles daf?r- lassen aus diesem ein paar Dinge ableiten:

1. Konsequenter Antifaschismus ist ein Antifaschismus der sich Faschisten in den Weg stellt und gleichzeitig mit aller Kraft danach strebt die Ideologie des deutschen Kollektivs zu zerst?ren und sich selbst und die Arbeiterklasse aus diesem herausl?st. Er richtet sich gegen jeglichen Burgfrieden, auch den Burgfrieden der geschlossen wird um als "Volk" die faschisten zu bek?mpfen. Dieser Burgfrieden ist selbst Fschistisch und basiert auf der falschen Anahme der Faschismus entspringe eben nicht aus der Mitte der Gesellschaft.

2. Gleichzeitig zeigt sich deutlich die postfaschistische Struktur Deutschlands und aller Nationalstaaten. Deutschland und jeder Nationalstaat dessen Nationalit?t nicht ?ber den Wohnort, sondern ?ber die "Blutsverwantschaft" erlangt wird tendiert zum Faschismus und enth?lt diesen schon im Keim.

3. Die Reden der Politiker aller Parteien in Deutschland und den meisten anderen Staaten sind faschistisch oder f?rdern den Faschismus. Hiermit sind Wahlerfolge rechtsextremer Parteien zuerkl?ren die immer dann geh?ut auftreten wenn in der Kriese von Politikern vermehrt das Volk dazu aufgerufen wird zusammen zu stehen und gemeinsam f?r sein Wohl einzustehen. Es wird die Idee vermittelt man selbst m?sse f?r das vermeintliche Vaterland einen Platz an der Sonne erk?mpfen und aus diesem Grund auf pers?nliche Vorteile Verzichten. Die Intessen den Vaterlandes gehen vor Privatintressen der Menschen. Wem dies letztendlich n?tz ist fraglich. Dem Arbeiter und der Arbeiterinn hat es noch nie gen?tzt, weder im zweiten Weltkrieg, noch davor, noch heute.
6.10.04 20:34


"Was Ideologien wie Zionismus oder auch den irischen Loyalismus anst??iger macht als etwa den pal?stinensischen Nationalismus und den irischen Republikanismus, ist die Tatsache, da? erstere zu eine national heerschenden Klasse geh?ren. Aber der Urgrund aller nationalistischen Ideologien is derselbe, ebenso wie ihre Funktion: Die Arbeiterklasse zur Verteidigung von Intressen der heerschenden Klasse und ihrer politischen Vertreter zu mobilisieren - ob diese nun die Machtposition inne haben oder nicht."

stewart home, blowjob; Seite 113

Ich denke dies erkl?rt die Ansicht der traditionell Linken und ist zugleich ein Hinweis auf ihren Irrtum, dem hinzugef?gt werden muss jedoch das die israelische Gesellschaft gleichzeitig ihre Mitglieder vor dem Antisemtismus sch?tz und sicherer Hafen f?r alle ist die aus anderen L?ndern aufgrund von eigener Religionszugeh?rigkeit, oder der der Vorfahren vertrieben wurden. Es muss auch hinzugef?gt werden das aus diesem Grund der Zionismus dem klardenkenden Menschen (also nicht der traditionellen Linken oder gar b?rgerlichen Gesellschaft) symphatischer sein sollte als die faschistische pal?stinensische "Befreiungsbewegung". Das jedoch auch diese Sympathie letzendlich eine irrsinnige ist muss mit aller deutlichkeit betont werden. Weder den einen noch den andern Sozialstaat solten wir w?hlen, wir sollten sie beide niederschlagen und wenn wir die Kraft dazu nicht aufbringen m?ssen wir die heerschenden Verh?ltnisse ohnehin akzeptieren und uns damit begn?gen sie anzugreifen.

Lenin sagte ?ber die Kronst?dte Arbeiter und Matrosen das sie weder die Macht der Wei?en (Konterrevolution?re wollten) noch die der Bolschewisten. Damit hatte er recht, mit der Annahme eine andere existiere jedoch nicht lag er jedoch falsch. Weder die traditionell linken Sympathien f?r die nationalistische Pal?stninensische Bewegung noch die der fortschrittlichen Linken f?r die Nationalstaaten Idee des Zionismus k?nnen wir teilen. Wir m?ssen die Abschaffung aller Nationalstaaten und Zwangskollektive fordern und durchf?hren. Der Zionismus kann nur dann zum wircklichen Instrument der arbeitenden Menschen werden wenn er sich von der Idee des Nationalstaates abwendet. Stattdessen muss er f?r eine freie Gesellschaft eintreten in der jeder Arbeiter und jede Arbeiterinn ihren Platz selbst w?hlen kann, in der Unterschied zwischem "Juden" und "Nichtjuden" in sich zusammenbricht.
7.10.04 18:08







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