Stolz ein Deutscher zu sein?

"Ja, ich habe das immer wieder gesagt und werde das auch k?nftig tun" sagte CDU-Generalsekret?r Laurenz Meyer in der Ausgabe der Westdeutschen Zeitung (D?sseldorf) am 2.12.04. Er habe nicht vor "einen solchen Satz den Radikalen zu ?berlassen".

Mit "den Radikalen" sind wohl die Rechts"radikalen" gemeint.

Meyers Aussage ist eine wissenschaftliche Meisterleitung ist:

Denn Radikal von lat. radix=Wurzel steht f?r Denk- und Handlungsweisen die bis zur Wurzel der Dinge gehen und ein Prinzip konsequent verfolgen.

Meyer ein Denker der erkannte, das die Rechts"radikalen" nur Diejenigen sind die die letzten Konsequenzen aus ihrem Patriotismus ziehen?
Die das zuende Denken was der stolze Mehrheitsdeutsche anf?ngt; konsequent und militant seine Meinung in die Tat umsetzten wo er sich nicht traut.

Meyer scheint unbewusst begriffen zu haben: Neonazis, die "Radikalen" von denen er spricht, sind nur die konsequenten stolzen Deutschen.
Vor dieser konsequenten Verfolgung des "Stolz ein deutscher zu sein" schreckt Meyer jedoch zur?ck.

Warum man Stolz sein sollte ein Deutscher zu sein und was ein Deutscher ?berhaupt ist erkl?rt Meyer nicht. Die Illusion der Nationalit?t, die lediglich durch ihren unmenschlichen Auswirkungen einen Wircklichkeitswert besitzt, verinnerlicht er und bietet sie dem Menschen dar.
Statt die Wahrheit zu sagen und die Illusionen in den K?pfen der Menschen zu zerst?ren, folgt er seiner unl?ngst abgegebenen Forderung "so (zu u.p.) reden, dass uns die Leute an den Stammtischen verstehen!"

Dabei sollten grade die Leute am Stammtisch mal lernen, nicht aus einem Buch oder einer Wissenschaftlichen Arbeit sondern von Hollywood.
Lernen von Rick Blaine alias H. Bogart der in Casablanca die Antwort auf die Frage "Welche Nationalit?t haben sie?" Stammtisch gerecht und allgemein vertretbar formulierte:

"Ich bin Trinker."

Selbst einem Abstinenzler steht diese Antwort besser als ein dummes "Ich bin Deutscher und Stolz darauf".


9.12.04 17:42


Der Vorsitzende der s?chsischen SPD-Landtagsfraktion, Cornelius Weiss,bezeichnet die NPD als auf ekelhafte Weise intelligent. Wir brauchen gute Sachargumente, um die Demokratie zu verteidigen,plappert er am Freitag im ZDF-Morgenmagazinaus. Allein durch klare Auseinandersetzung k?nnte die NPD irgendwann wieder aus dem Landtag verschwinden. Allein mit Pr?geln kommen wir da nicht weiter.

Genosse Cornelius scheint noch nicht erkannt zu haben das es sich bei dem Rassismus und Antisemitismus und ?berhaupt der ganzen neofaschistischen und neonazistischen Ideologie nicht um Vorurteile handelt.
Ist die Aufkl?rung schon gegen das Vorurteil nahezu machtlos kann sie hier nur v?llig versagen.

Die "Sachargumente" der Genosse Cornelius verwenden will, scheinen jeglicher Kenntnis der Sache zu entbehren.


Viel treffender ist da die Analyse von Burkhard Schr?der in der Jungle-World unter dem Titel Sowjet Sachsen ist verloren

dort hie? es -schon vor der Wahl- so treffend:


Was lehrt uns das? Wenn die NPD wieder in die Parlamente k?me, w?rde das beweisen, dass der staatlich gef?rderte Antifaschismus, die ?Programme gegen rechts?, nichts bewirkt au?er einem guten Gewissen der F?rdermittelgeber und -nehmer. Ein Erfolg der NPD in Sachsen w?rde nahe legen, dass entweder die Antifa bewaffnet werden muss, um erfolgreich Aufm?rsche von Neonazis zu verhindern, oder die Linke offen aussprechen m?sste, dass sie den Abbau der B?rgerrechte, wie die Einschr?nkung des Rechts auf Versammlungsfreiheit, zusammen mit G?nther Beckstein und Otto Schily durchsetzen will, wenn es denn gegen die braunen Kameraden geht.

?Keinen Fu?breit den Faschisten? ist derzeit keine Meinung, sondern eine Attit?de. Niemand wei?, was dabei herauskommen soll.


Allein mit Pr?geln kommen wir da weiter. sollte es vielleicht besser hei?en....ob nun von Seiten der Antifa oder von Seiten des Staates.
10.12.04 20:15







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